Ein Wort zu den Ortschroniken von Plech
Eine Ortschronik zu erstellen, ist für jeden Ort, jede Gemeinde, jede Stadt ein besonders herausforderndes, aber auch ein sehr lohnendes Anliegen. Werden hier doch Personen zusammengeführt, die dem Objekt sich ganz besonders verbunden fühlen, über spezielles Wissen verfügen haben und für ein zielorientierten Ergebnis zusammenarbeiten.
In Plech griff diese ambitionierte Idee anfangs der 90er Jahre der damalige Bürgermeister Alois Kreuze auf und scharte ein einschlägiges Team um sich, das sich dieser Aufgabe annehmen sollte. Die Koordination dieses Planes übertrug er Walter Tausendpfund aus Pegnitz, der in dieser Hinsicht schon einschlägig bewandert war. Im Jahre 1996 lag das fertige Ergebnis mit einem Umfang von 84 Seiten und einem Format 20 x 21 cm vor. Das quadratische Büchlein mit dem Titel „Plech – Aus der Geschichte eines alten Marktes“ fand in der Bevölkerung rasch reges Interesse und war schon innerhalb von 10 Jahren vergriffen.
Daher sah sich in der Mitte des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts der Nachfolger Kreuzers im Bürgermeisteramt, Karlheinz Escher, veranlasst, eine Neuanfertigung einer Ortschronik in Angriff zu nehmen. Wiederum übertrug der Amtsinhaber im Bürgermeisteramt die Koordination der Aufgabe Walter Tausendpfund. Bereits im Juli 2007 war das neue Werk mit dem Titel „Plech – Spuren einer Zeitreise“ fertig, das nun schon äußerlich viel aufwändiger als sein Vorläufer daherkam. Das Format war 29 x 21cm und der Umfang betrug 151 Seiten. Auch dieses Buch war nach nicht ganz weiteren 10 Jahren schon weitgehend vergriffen, so dass Karlheinz Escher einen neuen Anlauf zu einer Ortschronik initiierte. Wiederum übertrug man die Koordination Walter Tausendpfund.
Und bereits im November 2016 konnte vom nunmehrigen Autorenteam eine Neufassung der Ortschronik mit dem Titel „Plech – Geschichte – Landschaft – Menschen“ vorgelegt werden. Das Format war wie bei der 2. Ausgabe, die Anzahl der Seiten stieg auf immerhin 223. Die maßgeblichen Neuerungen der 2. und 3. Ausgabe sind darin zu sehen, dass man dem sich ständig wechselnden Geschmack und Anspruch der Leserschaft gerecht werden wollte: Bereits das einladende Titelbild war sehr ansprechend, die Anzahl der Fotos nahm enorm zu, sie waren jetzt meist farbig und das Druckbild wurde übersichtlicher und somit leserfreundlicher gestaltet. All dies war möglich, da nunmehr ein professioneller Grafiker Hand anlegte. Diese wichtige Aufgabe erledigte mit sehr viel Gespür und Ausdauer Dipl.-Des (FH) Andy Conrad aus Pegnitz. Auch dieses Werk fand in der Bevölkerung aus Plech und den dazugehörigen Ortsteilen eine große Anerkennung und Wertschätzung.